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Mit dem Verein Ort für Kunst und weiteren Beteiligten gestalteten wir im November 2017 eine besondere Ausstellung im ehemaligen „Kunstamt“ in Tübingen.
Unter dem Motto „OK für Kunst 8 Tage“ nahmen 25 KünstlerInnen das Gebäude, in dem früher das Jugendamt und die Kreisbildstelle untergebracht waren, das danach mehrere Jahre Tübinger KünstlerInnen als Atelier- und Veranstaltungshaus zur Verfügung gestellt worden war und kürzlich noch Flüchtlingen als Heimstatt gedient hatte, vor seinem Umbau noch einmal „in Besitz“.
Der Charme eines leerstehenden Gebäudes mit wechselhafter Geschichte wurde durch das Ausstellungskonzept des Lichtkünstlers Serge LeGoff sehr gut zur Geltung gebracht: Die BesucherInnen wurden, wie er in seiner Eröffnungsrede deutlich machte, selber zu LichtkünstlerInnen, die sich die im Dunkeln ausgestellten Werke mittels Taschenlampen erleuchteten und sie so auf eine ganz neue Weise entdeckten. Das Angebot wurde von zahlreich mit regem Interesse in Anspruch genommen.
Ich zeigte nochmal einen Teil meiner 2015 im Kunstamt entstandenen und in der Ausstellung “Rand-Erscheinungen” gezeigten Arbeiten.
Mit dieser Aktion wollte der Verein Ort für Kunst zeigen, welche Bereicherung die Bespielung ungewöhnlicher Ausstellungsorte wie z.B. leerstehender Gebäude für alle Beteiligten sein kann.
Siehe auch: http://www.ort-fuer-kunst.de/

 

Fotos (Ava Smitmans):
Außenansicht ehem. Kunstamt während der Ausstellung,
Treppenhaus mit Installation von Serge LeGoff,
BesucherInnen erleuchten sich meinen Ausstellungsraum

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