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Studienreise auf die Insel Hiddensee Okt. 2010

Die kleine Insel hat mich sehr beeindruckt. Sie ist nicht nur landschaftlich sehr vielseitig und wunderschön mit tollem Licht zum Malen, sondern hat auch eine reiche geschichtliche Tradition vom Fischer- und Bauernort in Klosterhand im Mittelalter bis hin zum Treffpunkt und Wirkungsort zahlreicher KünstlerInnen seit Ende des 19. Jahrhunderts, aus dem sich dann der Bade- und Ferienort entwickelte, dessen Geschichte sehr präsent ist.

Hiddensee, ein inspirierender Ort
auch für mich. Ich habe viel gemalt und gezeichnet. Einige Bilder bei den Reisebildern auf dieser Homepage

siehe

Das Schicksal der Künstlerin Clara Arnheim ging mir sehr nahe, hat sie sich doch zusammen mit anderen Künstlerinnen um die Emanzipation weiblicher Künstler (damals noch spöttisch “Malweiber” genannt) verdient gemacht. Das Ende unfassbar.

Bewegt hat mich auch die Geschichte Alexander Ettenbergs, der Ende 19.Jhdt. auf die Insel kam und dort in Einsiedlergewand sein ganz eigenes Ding machte mit Gastronomie, Freilichttheater, Gedichten und Schreiben des ersten Inselführers. Ein früher Aussteiger voller Creativität. Er starb nach reger Tätigkeit auf der Insel dort später völlig unbeachtet. Seine Asche verscholl zwischen Hiddensee und Rügen. Eine Gedenkstelle erinnert heute an ihn.

Die Insel ist voller Künstlerhäuser und Häuser bekannter Architekten der 20er Jahre, deren Geschichte im Haus Seeblick in Vitte dokumentiert ist.

Hiddensee in wechselndem Licht und wechselnder Landschaft

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